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Exkursionen

17. September 2022 Exkursion:
Rhein und Ruhr: Industrie und Binnenschifffahrt - Besuch in Duisburg - Ruhrort

Ruhrort liegt auf dem rechten Rheinufer, unmittelbar nördlich der Mündung der Ruhr in den Rhein. Unser Aufenthalt in Ruhrort beginnt mit einem längeren Stadtrundgang. Am 28. April 1371 unterzeichnete Kaiser Karl IV. in Prag eine Urkunde, die den Grafen von Moers erlaubte, an der Ruhrspitze (= Ruhroort) eine Zollstation einzurichten. Um die damalige Burg herum entwickelte sich eine städtische Ansiedlung im Umfang der heutigen Altstadt. Eine eigene Kirche wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts gebaut und 1551 nahm die Gemeinde geschlossen die Reformation an. 1614 kam die Stadt infolge der Jülich-Klevischen Erbteilung zu Brandenburg und erlebte dann, wie das übrige Westfalen und Rheinland, alle historisch-politischen Veränderungen mit. 1665 entstand eine „Schiffergilde“, deren Mitglieder sich in den rheinischen Städten als Kohlehändler betätigten. Die erste Schiffswerft  wurde 1712 errichtet und 1716 ließ der Magistrat den ersten Hafen anlegen. Franz Haniel baute 1828 eine Werft für den Bau von Dampfschiffen. Ruhrort gehört seit 1905 zu Duisburg und hat heute 5.250 Einwohner, zu denen wochentags noch ca. 3.000 „Einpendler“ hinzukommen. In den verwinkelten Gassen mit urigen Kneipen begann 1981 die Karriere des berühmten Horst Schimanski.
Ruhrort ist durch seine Lage an 2 großen Flüssen und mit dem großen Hafen der ideale Standort für das „Museum für Deutsche Binnenschifffahrt“. In einem ehemaligen Jugendstil-Schwimmbad werden wir die Geschichte der Binnenschifffahrt von der Steinzeit bis heute kennenlernen.

Natürlich gehört zu einem Besuch in Duisburg-Ruhrort eine Hafenrundfahrt verpflichtend dazu. Der Hafen in dieser Stadt gilt als der größte Binnenhafen der Welt mit seinen Verbindungen in das gesamte deutsche Fluss- und Kanalsystem und mit seinem direkten Zugang zu den Seehäfen Rotterdam, Antwerpen, Amsterdam und Hamburg. In den 21 öffentlichen Hafenbecken mit den entsprechenden Gleisanschlüssen werden jährlich 20.000 Schiffe und 25.000 Züge abgefertigt. Die „Duisburger Hafen AG“ bzw. die „Duisport-Gruppe ist nicht nur ein Hafen-, sondern auch ein gigantischer Logistik-Standort, der schon 2011 seine Fühler nach China ausgestreckt hat. Und so kam 2014 der chinesische Präsident Xi Jinping als zweiter prominenter Staatsgast nach Duisburg (nachdem 1965 schon Königin Elizabeth II den Hafen mit ihrem Besuch beehrt hatte). Das politisch nicht unumstrittene Projekt der „Neuen Seidenstraße“ hat seinen Weg nach Duisburg gefunden und jede Woche treffen nach 10.000 km Fahrt aus vielen chinesischen Städten insgesamt 40 Züge in Duisburg ein.
Wir werden mit Sicherheit in Ruhrort einen interessanten Tag erleben.

07.45 Uhr: Abfahrt von Hückeswagen, Bahnhofstr. / Denkmal

08.00 Uhr: Abfahrt von Radevormwald, Busbahnhof

10.00 Uhr: Ankunft in Duisburg-Ruhrort (Busparkplatz Apostelstr.84.
Der Bus
fährt dann zur Schifferbörse, Gustav-Sander-Platz)
 
10.00-11.00 Uhr: Besuch des Museums der Deutschen
Binnenschifffahrt (Apostelstr. 84)

11.15-13.15 Uhr: Geführter Rundgang durch den Hafenstadtteil Ruhrort
Beginn am Schifffahrtsmuseum: Wir gehen durch ein typisches multikulturelles Hafenviertel, die frühere Wirkungsstätte des Kommissars Schimanski. Ende bei den Museumsschiffen nahe der Schifferbörse)

13.15-13.45 Uhr: Besichtigung der Museumsschiffe „Oskar Huber“ und „Minden“

13.45-14.00 Uhr: Busfahrt zum Innenhafen (ca. 5 km, Busparkplatz unter A59 oder am  Calaisplatz)

14.00-15.30 Uhr: Mittagessen im „König-Pilsener-Wirtshaus“
(Am Innenhafen 8-10))

15.30-15.45 Uhr:  Spaziergang am Innenhafen zur Schiffsanlegestelle
"
Schweiger  Schwanentor“

16.00-18.00 Uhr:  Hafenrundfahrt durch den größten Binnenhafen der Welt
Dabei: Kaffee und Kuchen

18.00 Uhr: Rückkehr zur Anlegestelle und Entern des Busses 

18.15 Uhr: Abfahrt

20.00 Uhr: Ankunft in Radevormwald und Hückeswagen
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Organisation und Leitung: BGV Radevormwald – Hans Golombek
Gesamtkosten für die Busfahrt, die Stadtführung, den Museumsbesuch, den Besuch der Museumsschiffe, die Schifffahrt mit Kaffeegedeck: 68,00 €
Anmeldungen:  bis spätestens 1.9. (Mindestteilnehmerzahl 35)
aus Radevormwald bei Hans Golombek: Tel 02195/30217,  oder: Mobiltelefon: 0170 9675850, oder E-Mail: hans.golombek@t-online.de
aus Hückeswagen bei Steffi Wolter: Tel 02192/92270

 

Seit Dezember 2021 ist eine neue Publikation des Bergischen Geschichtsvereins Radevormwald erhältlich: "Radevormwald zwischen Monarchie und Diktatur. 1918 und 1932". Autor des Buches ist Wolfgang Motte.
Die Publikation ist erhältlich in der Bergischen Buchhandlung in Radevormwald. Der Preis beträgt 13 Euro. Sie kann auch per E-Mail bei Bernhard Priggel bestellt werden (mail@bgv-radevormwald.de). In diesem Fall kommen Portokosten hinzu. Sie ist auch erhältlich in der Städtischen Bücherei (Bürgerhaus) sowie im Städtischen Archiv (Rathaus).
An die Mitglieder des Bergischen Geschichtsvereins Radevormwald wurde je 1 Exemplar kostenlos verteilt.







Radevormwald hat 2016 das Jubiläum
"700 Jahre Radevormwald 1316-2016" gefeiert.

Neuauflage seit dem 8. Oktober 2016 im Handel

Das Jubiläumsbuch fand so großes Interesse, dass die erste Auflage rasch vergriffen war und eine zweite Auflage vorbereitet werden musste. Diese um 8 Seiten erweiterte Auflage ist am 8. Oktober 2016 erschienen und kann bei der Bergischen Buchhandlung erworben werden.








Herausgeber: Bergischer Geschichtsverein, Abteilung Radevormwald e.V.

Format: 240 x 300 mm
Anzahl der Seiten: 400
Einband: Hardcover
Vierfarbendruck, mit vielen Bildern und Fotos aus alter und neuer Zeit

Preis: 20,00 Euro (hinzu kommen noch 7 Euro für Verpackung und Porto)
Bestellung per E-Mail an:
mail@bgv-radevormwald.de

Bergischer Geschichtsverein Abt. Radevormwald e.V.
Rädereichen 2
42477 Radevormwald
Tel. 02195 / 30217
Mobil: 0170 / 9675850                                                                                    

Titelseite: Titel_Radevormwald 700 Jahre.pdf
Mehr zum Inhalt: Inhalt_Radevormwald 700 Jahre.pdf