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Aktuelles

Stadt Blankenberg/Sieg
Kloster Heisterbach / Siebengebirge

Tagesfahrt am 13. Juni 2026

Organisation und Leitung: BGV Radevormwald – Hans Golombek
Kosten für Fahrt, Führungen: 55 €
Anmeldungen: bis spätestens 25.5.2026 bei Hans Golombek: Tel 02195/30217
oder 0170 9675850 / E-Mail: hans.golombek@t-online.de
aus Hückeswagen bei Steffi Wolter: Tel 02192/92270

Höchstteilnehmerzahl 50

Die erste Exkursion des Jahres führt uns nach Süden, an die Grenze des Bergischen Landes:
Stadt Blankenberg ist ein Ortsteil der Stadt Hennef im Rhein-Sieg-Kreis. Der Bestandteil „Stadt“ des Ortsnamens[2] erinnert daran, dass der Ort von 1245 bis 1805 eine selbstständige Stadt war, zu der auch die umliegenden Ortschaften gehörten. Der Ort ging aus der Burg gleichen Namens hervor, die als Sitz der Grafen von Sayn errichtet wurde. Blankenberg liegt rund 5,5 Kilometer östlich des Hennefer Stadtkerns unmittelbar an einer Schleife des Flusses Sieg. Blankenberg befindet sich aber nicht unmittelbar am Fluss, sondern auf einem steilen Bergkamm oberhalb der Sieg. Der Name Blankenberg dürfte dadurch entstanden sein, dass zur Sieg hin das blanke Gestein des Berges sichtbar ist. Eine erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1171 durch den Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg. Die Burg Blankenberg wurde zwischen 1150 und 1180 errichtet. Im Jahr 1363 ging die Burg mit Stadt und dem Umland an die Grafen und späteren Herzöge von Berg. Das Gebiet wurde nun auch Amt Blankenberg genannt. Ende des 15. Jahrhunderts war es das größte Amt des Herzogtums Berg. 1805 verlor Stadt Blankenberg die Stadtrechte, als das Herzogtum Berg nach dem Vertrag von Schönbrunn an Napoleon überging.

Das Kloster Heisterbach war eine Zisterzienser-Abtei im Siebengebirge auf dem heutigen Stadtgebiet von Königswinter. Die Klosterruine Heisterbach liegt zwischen Oberdollendorf und Heisterbacherrott im Tal des Heisterbachs. 1192 zogen die Zisterzienser in das Tal unterhalb des Petersberges und gründeten dort das Kloster Heisterbach („Heister“ = junger Buchenstamm), das auch Sankt Peterstal genannt wurde. Am 18. Oktober 1237 wurde der Neubau der Abteikirche mit einer Länge von 88 Metern und einer Breite von 44 Metern geweiht. An Größe wurde sie nur vom Kölner Dom übertroffen. Mit der Säkularisation wurde die Abtei Heisterbach 1803 aufgehoben. Die bergische Landesregierung bot am 18. Oktober 1804 das Kloster vergeblich zum Verkauf an. Die Kirche wurde 1809 zum Abbruch an einen französischen Unternehmer verkauft. Die Steine verwendete man zum Bau des Nordkanals zwischen Venlo und Neuss. Später wurden sie auch für die Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz verwendet.

Fahrtverlauf

7.15

Abfahrt von Hückeswagen, Bahnhofstr. / Denkmal

7.30

Abfahrt von Radevormwald, Busbahnhof

8.30

Ankunft in der Raststätte Siegburg-West
„Biologische Pause“

8.50

Weiterfahrt nach Blankenberg über Uckerath

9.30

Ankunft in Stadt Blankenberg  
Busparkplatz am Katharinenturm

10.00 – 12.00

Führung durch die Stadt und die Burgruine ab Katharinenturm
Zwei Gruppen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten

12.00

Mittagessen im Restaurant „Zum Alten Turm“
Katharinastr. 6

14.30

Abfahrt nach Heisterbach

15.00 -  16.00

Führung durch die „Klosterlandschaft“ und zur Kirchenruine

16.15

Abfahrt vom Kloster Heisterbach

16.30

Ankunft beim „Haus Schlesien“, Heisterbacherrott

16.30 – 18.15

Einführung und Besichtigung / Kaffee und Kuchen

18.30

Abfahrt vom „Haus Schlesien“

20.00

Ankunft in Radevormwald und Hückeswagen



Neue Publikation

2. Auflage

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Radevormwald hat 2016 das Jubiläum
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Format: 240 x 300 mm
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Preis: 20,00 Euro (hinzu kommen noch 7 Euro für Verpackung und Porto)
Bestellung per E-Mail an:
mail@bgv-radevormwald.de

Bergischer Geschichtsverein Abt. Radevormwald e.V.
Rädereichen 2
42477 Radevormwald
Tel. 02195 / 30217
Mobil: 0170 / 9675850                                                                                    

Titelseite: Titel_Radevormwald 700 Jahre.pdf
Mehr zum Inhalt: Inhalt_Radevormwald 700 Jahre.pdf